Gedichte der Trauer - kurze Abschiedsworte für Trauerrede und Kondolenzschreiben

Trauergedichte können Sie hier in großer Auswahl finden. Diese Worte signalisieren die Anteilnahme und zeigen Ihnen, dass Sie nicht allein sind mit Ihrer Trauer. Unsere Gedichte der Trauer - kurze Abschiedsworte für Trauerreden und Kondolenzschreiben, können Ihnen Trost spenden.

Es ist eine sehr bewegende Zeit, die Zeit der Trauer. Für die die Angehörigen und Hinterbliebenen ist dies eine sehr tiefgreifende emotionale und aufreibende Zeit. Die Zeit des Schmerzes ist zudem sehr belastend. Sie verlangt den Hinterbliebenen viel ab. Der Mensch, der gegangen ist, hinterlässt eine tiefe Lücke. Viele entscheidende Veränderungen bringt nun die nächste Zeit mit sich. Mit dem Ableben eines Menschen fallen außerdem etliche organisatorische Dinge an, wie das Planen der letzten Ruhestätte, die Beisetzung selber, viele Behördengänge und so weiter. Mehr als wichtig ist in dieser Zeit der Bestand von der Familie, Freunden und Bekannten.

Gedichte der Trauer

Himmelstrauer

Am Himmelsantlitz wandelt ein Gedanke,
die düstre Worte dort, so bang, so schwer;
wie auf dem Lager sich der Seelenkranke,
wirft sich der Strauch im Winde hin und her.

Vom Himmel tönt ein schwermutmattes Grollen,
die dunkle Wimper blinzelt manches Mal,
so blinzeln Augen, wenn sie weinen wollen,
und aus der Wimper zuckt ein schwacher Strahl.

Nun schleichen aus dem Moore kühle Schauer
und leise Nebel übers Heideland,
der Himmel ließ nachsinnend seiner Trauer,
die Sonne lässig fallen aus der Hand.

(Nikolaus Lenau)

Blick in den Strom

Sahst du ein Glück vorüber gehn,
dass nie sich wiederfindet,
ist´s gut, in einen Strom zu sehn,
wo alles wogt und schwindet.

O, starre nur hinein, hinein,
du wirst es leichter missen,
was dir, und soll´s dein Liebstes sein,
vom Herzen ward gerissen.

Blick unverwandt hinab zum Fluss,
bis deine Tränen fallen,
und sieh durch ihren warmen Guss
die Flut hinunter wallen.

Hinträumend wird Vergessenheit
des Herzens Wunde schließen;
die Seele sieht mit ihrem Leid
sich selbst vorüber fließen.

(Nikolaus Lenau)

Auferstehung ist unser Glaube

Auferstehung ist unser Glaube;
Wiedersehen unsere Hoffnung,
Gedenken unsere Liebe.
Aus Gottes Hand empfing ich mein Leben,
unter Gottes Hand gestalte ich mein Leben,
in Gottes Hand gebe ich mein Leben zurück.
Ihr, die ihr mich so geliebt habt,
seht nicht auf das Leben, dass ich beendet habe,
sondern auf das, welches ich beginne.

(Aurelius Augustinus)

Der Beistand kann ein Zuhören sein, oder ganz aktive Unterstützung bei Behördengängen, ja sogar bei Entscheidungen die getroffen werden müssen. Wer an einer Beerdigung beziehungsweise an einer Beisetzung teilnimmt, drückt seine Trauer mündlich aus, jedoch wird selten auf eine Trauerkarte oder auf einen Trauerbrief verzichtet. Finanzielle Zuwendungen, auch in Gutscheinform, sind bei Kondolenz ganz gebräuchlich. In der Trauerkarte oder dem Trauerbrief empfehlen wir gerne einen Trauerspruch oder ein Trauergedicht, welche die eigenen Worte noch bekräftigen können.

Ideen und Anregungen:
Kennen Sie noch weitere Gedichte bei Trauer, oder haben Sie selber ein Gedicht zum Abschied geschrieben? Senden Sie uns eine Email, wir nehmen diese gerne entgegen.

Seite 7 von 7