Kurzes Gedicht zur Trauer

Ein kurzes Gedicht zur Trauer, als Abschiedsworte für Worte des Abschied in Reden und Kondolenzschreiben, finden Sie auf diesen Seiten. Tiefe Gefühle, die man empfindet, werden häufig darin beschrieben. Manchmal fehlen einem die richtigen Worte, um sein Beileid auszusprechen. Mit diesen gereimten Zeilen kann Ihnen dies leichter fallen. So können Sie die tröstlichen Worte für sich sprechen lassen. Wir haben eine große kostenlose Auswahl für Sie bereit gestellt, so dass Sie bestimmt auch Ihr passendes lyrisches Werk finden werden.

Es ist eine traurige Zeit, die Zeit des Abschiedsnehmens, die obendrein als sehr belastende Situation empfunden wird, wenn ein Mensch von uns gegangen ist.
Für die die Angehörigen und Hinterbliebenen ist dies eine sehr emotionale und aufreibende Zeit. Die Zeit des Schmerzes ist eine ganz belastende Situation. Sie verlangt den Hinterbliebenen viel ab. Der Mensch, der gegangen ist, hinterlässt eine tiefe Lücke. Viele entscheidende Veränderungen bringt nun die nächste Zeit mit sich. Mit dem Ableben eines Menschen fallen außerdem organisatorische Dinge an, wie das Planen der letzten Ruhestätte, die Beisetzung selber, viele Behördengänge und so weiter. Mehr als wichtig ist in dieser Zeit der Bestand von der Familie, Freunden und Bekannten.

Gedicht zur Trauer

Trost

Siehst du ein Menschenkind in Tränen,
verhaltenes Schluchzen in der Brust,
so wollte ja nicht, ja nicht wähnen,
dass du mit Worten trösten musst.
Vermeide es, ihn zu beraten;
geh weiter, aber sende dann
die Liebe, die in stillen Taten
ihm heimlich, heimlich helfen kann.
Berührt ein kalter Schall die Wunde,
so schmerzt er nur und heilt sie nicht;
der Trost wohnt nicht im leeren Munde,
er ist des Herzens tiefe Pflicht.
Vor einem Wort am rechten Orte
kehr wohl der Harm beruhigt um,
doch wahrer Schmerz hat keine Worte
und auch der wahre Trost ist stumm.

(Joseph von Eichendorff)

Wir sollten nicht trauern

Wir sollen nicht trauern,
dass wir die Toten verloren haben,
sondern dankbar dafür sein,
dass wir sie gehabt haben,
ja auch jetzt noch besitzen:
denn wer heimkehrt zum Herrn,
bleibt in der Gemeinschaft der Gottesfamilie
und ist nur vorausgegangen

(Hieronymus)

Wer an einer Beerdigung beziehungsweise an einer Beisetzung teilnimmt, drückt seine mitfühlenden Worte mündlich aus, jedoch wird selten auf eine Karte oder auf einen Brief verzichtet. Finanzielle Zuwendungen, auch in Gutscheinform, sind bei Kondolenz ganz gebräuchlich. In der Karte oder dem Brief empfehlen wir gerne einen Spruch oder ein Gedicht, welches die eigenen Worte noch vertiefen kann.
Viele Emotionen lassen sich leichter verabeiten, wenn diese ausgesprochen werden. Mag jemand in dieser Phase nicht reden, kann es hilfreich sein die Gedanken die kommen aufzuschreiben. Wichtig dabei ist, diese nicht mit rumzutragen sondern rauszulassen. Auf welche Art auch immer.

Ideen und Anregungen:
Wir danken für den Besuch auf dieser Seite. Kennen Sie noch weitere Trauergedichte, oder haben Sie selber eins verfasst? Dann schreiben Sie uns eine Email, wir nehmen diese gerne entgegen.

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